[Working title] Prozessorientierte Wirkung einer bewegungsunterstützenden, psychosozialen Intervention mit boxspezifischen Elementen auf das Selbstkonzept von Mädchen in der Adoleszenz

Basic data of the doctoral examination procedure

Doctoral examination procedure finished at: Doctoral examination procedure at University of Münster
Period of timesince 01/10/2021
Statusin progress
Name of the doctoral candidateAlbrecht, Nadine
Doctoral subjectSportwissenschaft
Doctoral degreeDr. phil.
Form der Dissertationsschriftmonographic
Awarded byDepartment 07 - Psychology and Sport Studies
SupervisorsTietjens, Maike; Neuber, Nils; Strauß, Bernd
ReviewersTietjens, Maike; Neuber, Nils; Strauß, Bernd

Description

Innerhalb des Promotionsverfahrens wurde die bewegungsunterstützende, psychosoziale Intervention ‚mindmittens‘ im Boxsport für Mädchen und junge Frauen mit vulnerablem Selbstkonzept entwickelt. Auf der Basis des Intervention Mapping findet im Kernprozess die Beantwortung von Fragen über Ursachen eines tendenziell negativen Selbstkonzepts und ersten möglichen Interventionsmaßnahmen und begünstigender Determinanten statt. Anschließend erfolgt theoriebasiert eine detaillierte Bedarfsanalyse und die Entwicklung von Programmzielen und Veränderungsmatrizen, die leitend für die sechs Interventionsmodule sind. Die Intervention wurde im Rahmen eines Kontrollgruppen-prä-post-Designs mit n=21 für die Interventionsgruppe (MAlter=15,38) und n=20 für die Kontrollgruppe (MAlter=15,15) pilotiert und evaluiert. Die Probanden füllten zu beiden Messzeitpunkten das Physical Self-Inventory und die Multidimensionale Selbstwertskala aus. Zudem beantwortete die Interventionsgruppe einen Fragebogen für eine formative Evaluation. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der zu erwartende Anstieg des Selbstkonzepts nach Teilnahme an der Intervention in Teilen bestätigt. Das physische Selbstkonzept der Interventionsgruppe nähert sich dem der Kontrollgruppe an (PSI-S-R Gesamtskala: F(1,39)=5,352;p=.026;η²=.121;  Physischer Selbstwert: F(1,39)=5,069;p=.030; η²=.115; Physische Stärke: F(1,39)=7,459;p=.009;η²=.161). Eine signifikante Veränderung des globalen Selbstkonzepts, bzw. des Selbstwerts zeigt sich nicht. Die formative Evaluation ergibt, dass der überwiegende Teil der Teilnehmerinnen alle Bereiche von Verständlichkeit bis zukünftige Anwendung der Übungen positiv bewertet. Durch die Ergebnisse der Pilotierung kann im weiteren Verlauf eine angepasste Hauptstudie stattfinden.