Fortschrittskolleg: Religiöse Pluralität und ihre Regulierung in der Region (RePLiR)

Grunddaten zu diesem Projekt

Art des Projektes: Gefördertes Einzelprojekt
Laufzeit: 01.07.2016 - 31.12.2020 | 1. Förderperiode

Beschreibung

Das interdisziplinäre Forschungskolleg Religiöse Pluralität und ihre Regulierung in der Region (RePliR) setzt sich mit den Folgen der religiösen Pluralisierung für die Regionen Münsterland und Ruhrgebiet auseinander. Die Koexistenz unterschiedlicher Religionen sowie das Nebeneinander von religiösen und nicht-religiösen Traditionen bildet eine der grundlegenden Herausforderungen für ein friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft. Das Kolleg richtet seine Aufmerksamkeit insbesondere auf die Regulierungsversuche, mit denen Politik und Gesellschaft auf religiöse Pluralität reagieren, und untersucht deren Auswirkungen und Konfliktpotentiale. Durch die Kombination von empirischen und normativen Studien sollen best-practice-Beispiele identifiziert sowie mögliche Lösungsansätze und Handlungsmodelle entwickelt werden. Das Kolleg verfolgt das Ziel, religiöse Pluralität und ihre Regulierung zu erforschen, deren Auswirkungen und potentielle Konflikthaftigkeit im Blick auf andere gesellschaftliche Bereiche zu analysieren und mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen. 10 Promovierende stellen sich mit ihren Einzelprojekten dieser Aufgabe. Sie werden dabei von Betreuerinnen und Betreuern aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und Partnern aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen unterstützt. Es wird zusammen vom Centrum für Religion und Moderne zusammen mit dem Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) getragen. Die Zusammenarbeit ist interdisziplinär anlegt. Dazu werden ab Oktober 2016 zehn Doktorandinnen und Doktoranden aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu theologischen, ökonomischen, juristischen, stadt-geografischen, sozialen, medialen und politischen sowie religionswissenschaftlichen und schulpädagogischen Fragestellungen promovieren. Der interdisziplinäre Kreis der Betreuerinnen und Betreuer setzt sich aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus beiden nordrhein-westfälischen Universitäten zusammen.

Stichwörter: religiöse Pluralität; Religionswissenschaften